Hormonelle Akne

Hormonelle Akne

Hormonelle Akne

Bei Akne handelt es sich um eine Hauterkrankung, die vorwiegend in der Pubertät auftritt. Kennzeichen sind nicht nur unschöne Mitesser, sondern eitrige Pickel und Pusteln im Gesicht, Dekolleté und leider auch am Rücken. Im Gesicht tritt Akne vorwiegend am Kinn und an der Stirn auf. Die meisten Jugendlichen leiden unter hormoneller Akne, aber auch jeder vierte Erwachsene beklagt sich über diese lästige Hautkrankheit.

Akne Vulgaris

Hormonelle Akne wird im Fachjargon auch Akne vulgaris genannt. Sie wird durch Androgene verursacht, männliche Geschlechtshormone die auch bei Frauen während der Pubertät produziert werden. Beim weiblichen Geschlecht werden allerdings nur geringe Mengen von diesem Hormon produziert, weshalb Akne auch vorwiegend bei Männern vorkommt. Durch die Androgene wird die Haut durch eine verstärkte Produktion der Talgdrüsen angeregt. Da aber bei hormonellen Umstellungen auch eine vermehrte Hornmaterialproduktion vorkommt, werden die Talgdrüsen verstopft, was zu geschlossenen Mitessern führt. Die schwarze Farbe stammt vom Kontakt mit der Luft, da die Haut durch Reiben irgendwann einreißt und Bakterien angelockt werden. Das führt zur Bildung von weiteren Mitessern und blühenden oder eitrigen Pickeln.

Akne in der Schwangerschaft

Hormonelle Akne kommt bei Frauen nicht nur während der Menstruation zum Ausdruck, sondern auch in der Schwangerschaft. Viele Frauen die immer eine besonders schöne Haut hatten, können in der Schwangerschaftszeit Pusteln und Pickel durch die Hormonumstellung aufweisen. Vor allem in den ersten Monaten kann es zu hormoneller Akne wie in der Pubertät kommen. In der Regel verschwindet die Hautkrankheit allerdings schon wenige Wochen nach der Geburt, wenn sich der Hormonhaushalt wieder normalisiert. Übrigens kann auch während der Wechseljahre hormonelle Akne eintreten, vor allem dann, wenn man in dieser Zeit auf die Einnahme von zusätzlichen Hormonen wie z.B. Gestagen angewiesen ist.

Empfohlene Behandlungsmethoden

Was die Behandlungsmethoden von hormoneller Akne angeht, so ist diese vorwiegend von der Ausprägungsform abhängig. Antibakterielle Waschlotionen und Cremes sind in der Regel die gängigsten Behandlungsmethoden bei hormoneller Akne. Handelt es sich allerdings um eine schwerere Akneform, dann sollte man gegebenenfalls auf Antibiotika haltige Cremes ausweichen, damit sich die Bakterien auf der entzündeten Haut reduzieren und abheilen können. Peelings sollten bei blühenden Pickeln nicht angewendet werden, da sich dadurch die Entzündung nur noch weiter ausbreitet. Tabletten zur Behandlung von hormoneller Akne müssen vom zuständigen Hautarzt verschrieben werden, dabei kann es sich übrigens auch um Anti-Baby-Pillen handeln, die schon seit Jahren erfolgreich zur Aknebehandlung verschrieben werden, allerdings nicht bei Männern.

Oft kann man mit einfachen Hausmitteln die hormonelle Akne lindern. Zu den beliebtesten Methoden gehören beispielsweise das antibakterielle Teebaumöl zum Auftragen auf die betroffenen Hautstellen, Salbeiöl und Zinksalben. Heilerde ist ebenfalls ein beliebtes Hausmittel gegen hormonelle Akne, da sie die Haut austrocknet und zu einer verbesserten Durchblutung anregt. Heilerde ist entweder als Pulver oder auch als Paste erhältlich und wird mit Wasser angerührt. Allerdings ist man bei eher trockener Haut auf eine entsprechende Nachbehandlung angewiesen, um die betroffene Haut vor dem Austrocknen zu schützen. Ebenfalls ein wichtiger Faktor ist die Ernährung, die auch bei hormoneller Akne umgestellt werden sollte. Fettreiche Nahrungsmittel sollte man lieber vermeiden und auf einen ausgewogenen Ernährungsplan mit einer optimalen Vitaminzufuhr achten. Angeblich führen übrigens nicht nur süße und fette Speisen, sondern auch Milchprodukte und Proteinshakes zu einer verstärkten Tendenz von Akne.


Bilder von: freedigitalphotos.net
Autoren (links, rechts): hadkhanong, nenetus

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