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Pickel in der Schwangerschaft

Pickel in der Schwangerschaft

Der Überschuss an Hormonen ist Schuld bei Pickel in der Schwangerschaft. Vor allem in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten vergrößern sich die Talgdrüsen und neigen bei einer Überproduktion zu einem Verstopfen der Drüsenkanäle. Schlimm wird es dann beim vermehrten Schwitzen, da dadurch Bakterien entstehen, die zu Entzündungen und Akne führen können. Die Pickel in der Schwangerschaft sind imstande entweder neu aufzublühen oder sich gegebenenfalls auch noch zu verschlimmern. Trost ist allerdings, dass in vielen Fällen die unschönen Hautprobleme später von alleine wieder verschwinden.

Pflegetipps für Pickel in der Schwangerschaft

Auf verschreibungspflichtige Medikamente sollte man während der Schwangerschaft verzichten, vor allem was die Wirkstoffe Tretinoin oder Isotretinoin betrifft. Auch Tetracycline sollten Sie bei Pickel in der Schwangerschaft unbedingt vermeiden. Ansonsten helfen die nachstehenden Pflegetipps die Beschwerden zu lindern.

Pickel in der Schwangerschaft sollten nicht ausgedrückt werden, da dadurch unschöne Narben entstehen können, sowie weitere Entzündungen. Optimal zur Hautpflege sind Seifen mit einem neutralen PH-Wert. Was Feuchtigkeitscremes angeht so ist es besser, wenn diese kein Öl enthalten.

Reiben oder Rubbeln im Gesicht ist zu vermeiden, die Hände sind deshalb empfehlenswerter zur Gesichtsreinigung als beispielsweise ein Waschlappen. Zu Abtrocknen kann man die Haut sanft mit dem Handtuch abtupfen, also nicht trocken reiben.

Wer die Pickel in der Schwangerschaft mit Make-up überdeckt sollte unbedingt daran denken, das Gesicht vor dem Zubettgehen abzuschminken und vor allem auch gründlich zu reinigen. Die Haut scheidet dadurch in der Nacht viel besser die vorhandenen Giftstoffe aus da sie besser atmen kann. Bei der Schminke sind hautfreundliche Produkte vorzuziehen, die aus Wasserbasis bestehen und kein Öl enthalten.
Pickel und Mitesser in der Schwangerschaft kann man auch mit milden Peelings entgegenkommen, da dadurch die verstopften Poren von abgestorbenen Zellen der Haut befreit werden. Ein Peeling ein bis zweimal in der Woche verhilft zu einer schöneren und reineren Haut.

Die Talgproduktion

Fett- und Ölfreie Produkte sind empfehlenswert, damit die Haut nicht wieder zu einer vermehrten Talproduktion angeregt wird. Make-up und vor allem Puder tragen stark dazu bei, dass sich die Poren verstopfen. Gegebenenfalls schafft ein Abdeckstift mit antibakterieller Wirkung gute Abhilfe bei Pickel und Akne. Ist die Haut ansonsten zu fett, dann kann man auch mit Kosmetiktüchern oder sogenannten Löschpapieren das glänzende Fett im Gesicht abtupfen, damit die Haut wieder matt aussieht und der überschüssige Talg aufgesaugt werden kann.

Wie sieht es mit Hausmitteln gegen Pickeln aus?

Die Pickel in der Schwangerschaft kann man auch mit einigen guten Hausmitteln bekämpfen. Auf Alkohol oder Zahnpasta sollte man allerdings verzichten. Ideal ist beispielsweise Honig da er eine entzündungshemmende Wirkung hat, sowie auch Teebaumöl.

Apfelessig ist ein weiteres beliebtes Hausmittel. Der Essig wird in einer 1:1 Mischung mit Mineralwasser vermischt und mit einem Wattepad über die betroffenen Hautstellen gestrichen. Da Apfelessig entzündungshemmend wirkt werden die Poren dadurch verkleinert und die Pickel ausgetrocknet.

Weitere Abhilfe schaffen auch Zinksalbe, sowie Gesichtsmasken mit natürlicher Heilerde, da das überschüssige Fett auf der Haut aufgenommen wird und die Verstopfungen dadurch viel leichter gelöst werden.
Wer regelmäßig über den Tag verteilt viel Wasser oder ungesüßten Tee trinkt, kann dadurch die Elastizität der Haut erhöhen. Ist die Haut von innen her weniger ausgetrocknet, sieht sie viel gesünder aus und wird geschmeidiger, was sich ebenfalls positiv auf die Verstopfungen der Talgdrüsen auswirkt.

Auch die Sonne schafft übrigens Abhilfe bei Pickel in der Schwangerschaft. Aufgrund der UV-Strahlung wird Vitamin D gebildet. Ansonsten können Hautunreinheiten auch ein Zeichen von einem Nährstoffmangel sein, sowie von einer falschen und fettreichen Ernährung.

Pickel in der Schwangerschaft sind durchaus normal und in der Regel auch kein großer Grund zur Sorge, da sie in den meisten Fällen spätestens nach der Geburt wieder von selbst verschwinden wenn sich der Hormonhaushalt wieder umgestellt hat.


Quelle: freedigitalphotos.net
Autoren (links, rechts): hin255, patrisyu

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